Bayless Conley's Internetpräsens wurde Anfang 2007 erneuert, so das leider die älteren Predigten ins Nirvana des Netzes entschwanden. Da ich persönlich diese Predigten, mit Beispielen aus dem täglichen Leben z.T. sehr Hilfreich und ansprechend finde, stelle ich einige ausgewählte unter Downloads zur Verfügung. Darunter findet man Manuskripte von Bayless Conley im PDF-Format und ein paar Mp3's von Pastor Wolfgang Wegert. Jesus Segen beim lesen. Monika.

 

 

Bayless Conley William Marrion Branham Wolfgang Wegert
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Michael Kimuli und seine Frau

Er predigt mit afrikanischer Leidenschaft über seinen Freund, den Heiligen Geist.  Es geht darum, dass wir in unserer eigenen Kraft kein heiliges Leben führen können, aber das der Heilige Geist die göttliche Befähigung für dich und mich ist, dass wir uns für Gott absondern können. Mit dem Heiligen Geist ist alles möglich!

»Der heilige Geist - dein helfer«

»Eine neue offenbarung - wer Jesus ist«

»Durchdringendes Gebet«

Wenige  mp3-Predigten: hier und hier

 

Ich rufe oft umsonst

Magd -  18. März 1999

In vielem habt ihr nicht die rechte Erkenntnis, was rechtens und gut ist und daher auch nicht das rechte Einsehen, was ihr heilbringend in erster Linie für eure Seele von Mir, dem Retter, euch erbitten sollt. Ihr lebt oft so unkonzentriert und gedankenlos in den Tag hinein, so daß es keine Möglichkeit gibt, das wirklich Effektive für Seele und Geist herauszukristallisieren und auf den Punkt zu bringen, geschweige zu erkennen, was notwendig und zukunftsträchtig sich lohnt, anzustreben und zu realisieren. Daher gab Ich euch ja die Gebote als eine wunderbare Richtlinie, an der ihr euch gar leicht orientieren und danach richten, ja, euer Lebensziel danach ausrichten könnt.

Wie viele Meiner werden-sollenden Kinder und auch du, Meine schwache Schreiberin, ruhen sich nach ausgestandenen Anfechtungen und Kämpfen, die sie ja doch nur mit Meiner Hilfe bestanden haben, auf sogenannten eingebildeten Lorbeeren aus und fangen gemütlich an, wieder geistig-seelisch den Berg hinabzurutschen, bevor Ich Meinen weisen Finger auszustrecken gezwungen bin, um die Talfahrt ehestens wieder aufzuhalten. Und der Schub, mit dem ihr dazu gestoppt werdet, ist schon wieder ein neuer Rüttler, den Meine weise Liebe euch gar oft versetzen muß.

Darum höret unaufhaltsam auf Meine leise Stimme und achtet Meiner mit mehr Aufmerksamkeit, so daß die Bergexpedition des Lebens nicht gar zu häufig Rast einlegen muß und gar in ihren Weisungen Rost an- " setzt, es euch daher immer wieder schwer fallen muß, den Troß in gemächlicher Bewegung vorwärts zubringen. Bleibet in geistiger Bewegung auf Mich, das einzig wahre Ziel eures elenden Erdenlebens, ausgerichtet. Setzet die Sorgen beiseite und betet für eure Nächsten und auch Feinde, so wendet sich euer Blick immer mehr von euch selbst weg hin zu Mir und den Mitmenschen, die - doch gar oft elend erblindet - der Welt huldigen und oft keine blasse Ahnung haben vom Woher und weit mehr noch vom Wohin.

Wie viele Lawinen, Meereseinbrüche und Feuerfluten müssen denn noch hereinbrechen, um den stolzen Bewohnern der Erde zu zeigen, wer der Herr und auch ihr Meister ist? Wie oft lasse Ich die Sonne scheinen im wolkenfreien Himmel, um die verhärteten Herzen aufzuweichen! Doch viele stoppen nicht ihr wildes Tun, hören nicht die Stimme Meiner Propheten, erkennen nicht ihr Ziel und was Ich ihnen bereiten will, so sie Meine sanfte Lehre gar leicht befolgen.

So rufe Ich zur Zeit oft umsonst, und die  Jahrtausendwende wird Mir spärliche Ernte bringen. So setze Ich vermehrt Meine Erntearbeit auf anderen Sternen und Sonnen fort, und Meine eigenen, berufenen Kindlein muß Ich schmachten lassen in ihrem selbst erwählten Mammon und falschen Glanze. Viele werde Ich wohl drüben noch zurechtbringen, aber das wird den Meinen und Mir ein rechtes Stück Arbeit mehr bedeuten. Daher bedenket wohl: Jetzt auf der Erde habet ihr es so viel leichter, noch die Gotteskindschaft zu erreichen. Ich will euch Gnade über Gnade schenken, auch für die, für die ihr bittet und die vielleicht gerade jetzt im schweren Glaubens- und Lebenskampfe stehen. Verlaßt sie nicht im Herzen, sondern bittet Mich um Beistand, so wie Ich euch auch nicht verlasse, sondern mit Rat und Hilfe stets zur Seite stehen werde.

Die Gnadentore stehen weit offen - seit den Kriegen noch mehr. Für die deutschen Lande soll Segen strömen, und auch die Kirchen, selbst wenn sie noch allzu sehr den äußeren Zeremonien frönen, werden Zulauf- und Anlaufstelle sein für Kinder, die Mich als ihren himmlischen Vater im Herzen erkennen und lieben lernen. Es werden in diesen Institutionen noch Ernten herangebildet werden, die - geistig noch nicht ganz gesättigt - weiter suchen werden und dann zu Meinen euch neu geoffenbarten Worten Zuflucht nehmen und Heimat für ihre Seelen finden werden. Darum bereitet euch mit Meiner Hilfe so zu, daß ihr wahre Apostel aus der Tat und dann auch im Worte, in der Lehre werden könnet.

Eines noch: Ich bin sehend und allgegenwärtig, Ich weiß um eure Schwächen und Gebrechen. Aber da Ich das weiß, so bin Ich doch so nachsichtig und erbarmend, und wenn die Zeit kommt, da ihr handeln müßt und predigen dazu, da sehet nicht auf eure Schwächen, sehet alleine auf Mich, den starken Helden. Ich werde euch Tat und Lehre zugleich sein und euch stärken in dem Moment, da ihr es nötig brauchet. Ansonsten fühlet ruhig eure Schwächen, auf daß ihr nimmer in Hochmut fallet und somit von Mir ab und geradewegs in die Hände Meines hartnäckigen Gegners, der wider und nicht fiir Mich ist. Bleibt ruhig und ernst angesichts der Weltlage, achtet die Seelenwinke, fühlet euch geborgen an Meiner Brust. In Liebe euer allseits treuer Vater Jesus, - Amen.

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Worte der ewigen Liebe

Vater, lasse mich den Weg, meinen persönlichen Weg zu Dir finden! Bitte! Dann nimm Meine Hand in deine Hand und lasse dich durch Mich führen. Vater! Wie geschieht das konkret, daß ich deine Hand nehme? Nimm deinen Eigenwillen zurück und lasse es an dir, ohne dein Zutun, geschehen. Lasse Meinen Willen an dir geschehen und vertraue Mir ganz und in allem.

Vater! Leichter wäre es für mich, den Weg zu sehen und deine Stimme klarer zu hören! Dann hättest du keinen Verdienst. Besser ist es, nicht´s zu sehen und nicht´s zu hören und dennoch
zu vertrauen auf Meine Liebe, auf Meine Gnade und auf Meine Führung. Nicht der, der sieht und hört wächst in seinem Geiste, sondern der, der Meine Liebe sein Vertrauen schenkt! Was wollet ihr Mir geben, was ihr nicht zuvor von Mir empfangen habt? Selbst eure Liebe habt ihr von Mir empfangen!

Nur in eurem Geben liegt das Wachstum eures Geistes und dadurch auch eurer Seele. Darum bitte ich euch, schenkt Mir euer Vertrauen ganz und in allem.Vater! Hilf mir diesen meinen Weg zu Dir zu finden, in der großen Finsternis meines Herzens! Bitte! Ja, Ich helfe dir deinen Weg zu gehen, den Weg durch die große Finsternis! Nur der kommt zu Mir, der auch bereit ist durch diese große Finsternis seines eigenen Herzens zu gehen und dabei aber auch Meine Hand in seine Hand nimmt, damit Ich ihn hindurchführen kann! Zuerst beunruhigt diese große Finsternis die Seele.

Die Seele fühlt sich völlig einsam und verlassen, da sie in dieser Finsternis nichts mehr erkennen und auch hören kann! Und dennoch sage Ich dir: Dieser Zustand der Seele (die Tage der Finsternis) ist gut, da die Seele so nach und nach innerlich zur Ruhe und in die Stille kommt, da sie nichts mehr sieht und auch vernimmt also von nichts mehr abgelenkt werden kann! In dieser inneren Finsternis und Ruhe der Seele komme Ich als der Freund und Bruder der Seele zur Seele. Eigentlich erkennt die Seele in diesem Zustande (zu stehen in der Finsternis) daß Ich der große Bräutigam der Seele schon lange an ihrer Seite als Freund und als Bruder gestanden habe um auf ihre Liebe zu warten und dann auch darauf zu reagieren.

Aber in ihrem eigenen Scheinlichte hatte die Seele Mich an ihrer Seite nicht bemerkt und wurde von den nichtigen Schattenbildern der Welt abgelenkt, daß sie Mich nicht mehr finden konnte, der ich doch so nahe bei ihr stand – so nahe! Näher als Sich die Seele selber steht! So ist diese Finsternis der Seele ihr größter Freund, denn erst in dieser Finsternis der Seele kann ich Mich der Seele als Licht in der Finsternis, als die Wahrheit und als das Ziel allen Lebens offenbaren. Und so ist alles gut wie es ist, auch in dieser Finsternis, denn Ich Bin ja in dieser Finsternis als das Licht deiner Seele gekommen!

Vater! Und trotzdem fürchtet sich meine Seele so sehr, weil ich in dieser starken Finsternis meiner Seele unmöglich erkennen kann ob im Grunde des Grundes mein Wille in Deinem Willen eingegangen ist und ich nicht falle, in den Fallstricken meines Willens, den ich fälschlicherweise für deinen Willen ansehe! Ich fürchte mich vor dem Falle durch die eigenen Wunschgedanken meines Herzens!

Wer bereit ist sein Herz für Mich und Meine Liebe zu öffnen, der ist geführt auch in und durch seinen Eigenwillen, der ihm noch mehr oder weniger anhaftet. Denn wäre Ich nicht der, der ICH BIN, war und ewig sein werde, so wäre Mir auch nicht alles untertan! Muß Mir da nicht auch dein Eigenwille in seiner ganzen Freiheit untertänig sein? Habe Ich nicht gesagt, daß das Böse dem Guten, besser gesagt, das noch Unreife dem Vollkommenen dienen muß? Wenn das unleugbar Meine Worte sind und Wahrheit ist, was willst du dann ein Mehreres!

Bedenke meine Worte!
Bedenke sie aber nicht in deinem Verstande!
Bedenke sie in deinem Herzen!

Ich will dir sagen, was du wirklich von mir wissen möchtest! Du möchtest die Geheimnisse und Führungen Meines Reiches der Liebe verstehen. Du möchtest Meine Liebe durch deinen Verstand verstehen, weil du des falschen Glaubens bist, Meiner Liebe dadurch näher zu kommen. Oh, in welch großem Irrtum (Finsternis) ist dein Herz gefangen! Durch das Verstehen wollen Meiner Liebe mittels deines Verstandes entfernst du dich Meiner Liebe immer mehr als daß du ihr näher kommst!

Verstehe das!
Nicht durch das Verstehen durch deinen Verstande hast du Meine Liebe,
sondern daß du Meiner Liebe Raum gibst in deinem Herzen!

Lasse Meine Liebe in deinem Herzen zu. Erwecke Meine Liebe in deinem Herzen! Liebe Meine Liebe in deinem Herzen! Meine Liebe ist nicht durch den Verstand zu verstehen! Meine Liebe ist nur im Herzen durch das Leben erfahrbar! Daher Mein Sohn, Mein Kind, schaue nicht so sehr nach dem Verstehen durch deinen Verstand. Schaue vielmehr nach der Erfahrung Meiner Liebe in und durch dein Herz, dann hast du alles in allem in und durch diese Meine Liebe in dir, denn das Schauen und Verstehen kommt immer aus der Liebe.

Niemals kommt die Liebe aus dem Schauen und Verstehen, das sagt dir derjenige, der die einzige wahre Liebe und das wahre Licht ist, in der Finsternis deiner Seele! Amen! 

Hast du diese Worte Meiner Liebe verstanden?
Ich glaube ja, Vater. 

Ja, du hast Meine Worte verstanden durch Meine Liebe in deinem Herzen, also lebe danach dann hast du für ewig diese Meine Liebe in deinem Herzen! Amen!  

Ja Amen, mein Vater!

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Die Spaltung der Geschlechter

Die auf dem Wege vom Pflanzen- und zum Tierreich vorgenommene und auf der Menschstufe festgehaltene SPALTUNG der Geschlechter in ein männliches und ein weibliches Sonderwesen hat ihre verständlichen Gründe. Die  - im Reiche der Natur von der Einfachheit und Gebundenheit im Mineral durch die Pflanzen- und Tierwelt aufsteigenden – Naturseelen sich von Lebensstufe zu Lebensstufe durch Aufnahme immer neuer Lebensfunken mehr und mehr anreichern. Dies ergibt schließlich auf den höheren Stufen für den Schöpfer die Möglichkeit, die zeugenden  männlichen und die ausreifenden weiblichen Elemente zu sondern und aus jedem Teil ein reichveranlagtes Sonderwesen zu schaffen. Und da in der Schöpfung Gottes alles auf die göttliche Grund- und Haupteigenschaft der gegenseitig dienenden Liebe abgestellt ist, so hat auch diese Sonderung der Geschlechter keinen anderen Grund als den:

Durch die Trennung in zwei Hälften die beiden Wesen sich gegenseitig ergänzen und dienen zu lassen.  Denn indem nun jede Hälfte zu ihrer Ganzheit und Vollendung in geistiger und leiblicher Beziehung alles das benötigt, was der Schöpfer der anderen Hälfte gegeben hat, können und müssen beide Teile sich gegenseitig dienen und werden sich daher auch gegenseitig suchen, lieben und austauschen. Erziehung zur dienenden Liebe ist also der geistige Grund der vom Schöpfer auf den höheren Seinstufen vorgenommen Trennung der Geschlechter.

»Und Gott der Herr sprach: »Es ist nicht gut, das der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Gehilfin schaffen, die zu ihm passt...«  Da ließ Gott einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und als er entschlafen war, nahm er eine von dessen Rippen, gestaltete sie zu einem Weibe und führte dieses dem Menschen zu. Da rief der Mensch aus: »Diese endlich ist Bein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Sie soll Männin heißen; denn vom Manne ist sie genommen!«  

 

Die Herzens-Ehe

Die Bekundungen der heiligen Schrift und der Neuoffenbarung über die Erschaffung des ersten Vollmenschenpaares werfen aber auch ein Licht auf ein Ehe-Geheimnis, das und Nachgeborene alle OHNE AUSNAHME angeht. Wenn Eva von Adam „genommen“ ist, dann liegt nahe, das auch jedes andere Weib von irgend einem bestimmten Manne genommen ist, um seine ewige „Gehilfin“ und einzig taugliche Ergänzung zu bilden. Oder mit anderen Worten: Für JEDEN Man hat Gott aus dessen Wesen ein Weib geschaffen, das vom Schöpfer und himmlischen Vater dem Mann zur ehelichen Ergänzung und zur ewigen Lebensgefährtin bestimmt ist. Wenn wir uns erinnern, dass das innerste Haupt- und Grundleben eines jeden Menschen nicht der sichtbare Leib, noch die aus dem Gerichte der Materie aufsteigende Seele, sondern der reine, göttliche GEIST ist, so liegt die Vorstellung nahe, das Gott für die ewige, wahre eheliche Ergänzung eines JEDEN Menschen  schon in der geistigen Grundlage gesorgt hat und somit der Geist des Weibes vom Geiste des ihr bestimmten Mannes genommen ist, so das jeder wahre, von Gott ersehene Gatte mit Adam ausrufen kann:

»SIEHE, DIESER GEFÄHRTE IST GEIST VON MEINEM GEISTE!«

Der männlich-positive Wesensteil des urgeschaffenen Geistes wird als Mann, der weiblich-negative als Weib seine Lebensschule zu durchlaufen haben. Eines Tages aber werden sich nach Gottes Ratschluss in einem bestimmten Zeitpunkt der Reife, sei es im Diesseits oder im Jenseits, die beiden ursprünglich zusammengehörigen Hälften WIEDERFINDEN dürfen, bereichert durch die mit heiliger Engelsliebe erlösten und zu himmlischer Vollkommenheit geläuterten Seelenelemente. Mit tiefem, aus dem Innersten des Herzens quellendem Empfinden werden sie sich als zusammengehörig ERKENNEN. Und solch ein auf der Liebe von Geist zu Geist begründeter Bund ist dann, wenn die Beiden in ihrem Fühlen und Streben auch seelisch vollkommen eins geworden sind, wiederum wie im Uranfang eine »vollkommenste Ehe der Himmel Gottes« Eine solche Geistes- oder Herzens-Ehe ist – als von Gott selbst geschlossen – ewig und unlösbar und für beide Teile restlos beglückend. Der Mann wie das Weib könnten die ganze Unendlichkeit durchschweifen und würden nirgends eine Ergänzung finden, die besser und in beseligenderer Weise zu ihr passte als eben diese, vom liebevollsten Schöpfer uranfänglich für sie geschaffene Hälfte.

Bei allem Wahrheitssuchen ist der große Unterschied zwischen dem matten, trügerischen Verstand unseres Kopfes und dem hellen Geistlichte des Herzens. UNSERE SEELE ist ja, ein in Myriaden Lebensfunken aus dem Gericht der Materie aufgestiegenes, an sich noch materiell blindes und arges Wesen. Es ist nichts Gutes und noch wenig Licht in ihr. Sie hat nur eine geringe Intelligenz, mit der sie durch die fleischlichen Sinne in die Welt schauen und mit einer gewissen Logik ihre Beobachtungen verbinden und in einem oft sehr begrenzten Gedächtnis aufbewahren kann. Die meisten Sinne der seelischen Welterkenntnis haben ihre Organe im Kopf, ebenso befindet sich hier ( im Gehirn ) die Werkstätte des logischen Denkens und das Archiv des Gedächtnisses. Und so heißt dieses Erkenntnisvermögen der „KOPFVERSTAND“. Damit nun aber unsere Seele Fortschritte in der Erkenntnis des göttlichen Wahren und Guten sowie auch im guten Wollen und Handeln machen kann, ist ihr ein reiner Gottesgeist als Leiter und Vollender eingezeugt, der ständig mit dem Urfeuer und Urlicht der Ewigen Liebe ( Gott-Vater ) in Verbindung steht wie der Lichtstrahl mit der Sonne. Dieser reine Gottesgeist im Menschen, ist durch seine Verbindung mit Gott allwissend, er kennt die Tiefen der Gottheit, die Geheimnisse der Schöpfung, das ewige Leben, das Heilsziel und den Heilsweg und kann die Seele entsprechend aufklären, leiten und vollenden. Da seine Wohnung im Herzen ist, heißt das auf ihn gerichtete Erkenntnisvermögen der Seele.

 


»HERZENSVERSTAND« oder »INNERES LICHT«

Nach welcher der beiden Erkenntnisseiten – WELT oder GEIST – die Seele ihre Aufmerksamkeit VORWIEGEND wenden WILL, liegt in ihrem freien Willen. Richtet sie den Blick nur nach außen, auf die WELT, und forscht sie nur mit ihrem schwachen Kopfverstande, dann erkennt sie die Oberfläche der Dinge und Verhältnisse und erschaut nicht deren tiefere Zusammenhänge und wahre Grundkräfte und Gesetze. Insbesondere bleibt ihr die geistige Grundursache und Urwesenheit alles Bestehenden verborgen, weil ihr selber ja die reingeistige Vollkommenheit noch mangelt und bekanntlich nur Gleichgeartetes sich völlig verstehen und begreifen kann.

 

Die innere Licht- und Lebensquelle

Ganz anders ist das Ergebnis, wenn die Seele ihre Aufmerksamkeit mehr nach innen richtet, zu dem in der Kammer des Herzens wohnenden reinen Geist, dem Gottesfunken, dem „Christus in uns“ – und sich von diesem BELEHREN und mit Liebe, Weisheit und Kraft erfüllen lässt. Hier ist die von Gott angelegte innere Heilsquelle, wo die schwache und blinde – weil aus der Ordnung gefallene – Menschenseele das wahre ewige Leben sich holen kann.  Mit diesen Erkenntniskräften dringt sie in die Tiefen der Gottheit, der Schöpfung und des Lebens, findet die wahren Zusammenhänge und Lebensgrundgesetze, insbesondere das große, EWIGE GRUNDGESETZ DER LIEBE. Ihr ganzes Weltgefühl erhält dadurch Wärme, Leben und Seligkeit. Und dies zeigt sich bald in grundlegender Weise z.B. auch in unserem wissenschaftlichen Weltbild, unserem Glaubensleben und unserer ganzen Lebensführung. Allenthalben erglüht und leuchtet die Sonne des ewigen, göttlichen Geistes und zaubert Wunder des Lebens hervor.

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Der Tod hat keine Bedeutung!!


Ich bin nur nach nebenan gegangen!
Ich bleibe, wer ich bin und auch ihr bleibt dieselben zusammen!

Was wir einander bedeuten, bleibt auf ewig bestehen.
Nennt mich bei meinem vertrauten Namen,
sprecht in der gewohnten Weise mit mir
und ändert eueren Tonfall nicht!

Hüllt euch nicht in einen Mantel aus Kummer und Schweigen!
Lacht wie immer über die kleinen Scherze, die wir teilten!
Wenn ihr über mich sprecht, so tut dies ohne Reue und ohne Traurigkeit.

Ihr seht mich nicht, aber ich bin bei euch!

   

Ringet darum; den Herrn zu empfangen

 
"Ringet danach, daß euer Sehnen dort hinauf geht, ringet danach, daß ihr nichts wünschet und begehret, als den Herrn zu empfangen; denn wie lange, müssen solche Seelen die Seligkeiten entbehren, die sich ins irdische Treiben hinein verwirrten. Nicht Stunden bloß sind sie in unseligen Räumen, sondern Hundert von Jahren oft irren sie umher und finden keinen Ausgang. Sie schaffen sich mit ihrem eigenen Sinn das, was sie bisher hatten, aber es zerrinnt ihnen immer wieder unter den Händen. Das ist ein unglückseliger Zustand, darum sollen die Christenkinder danach trachten, etwas zu empfangen, das bleibt in Ewigkeit. Man weiß oft nicht, wie sehr man am irdischen und an den Genüssen hängt, wie sehr man an sich selbst hängt, an seinem eigenen Wesen. Viele Seelen zieht's nach dem Tode zu ihrem Körper, weil er ihr Abgott war. Sie haben ihn geziert und geschmückt und ihr Herz war voll Eitelkeit, darum müssen sie nun sehen, wie dieser Leib, den sie bisher geschmückt, oft auch verunehrt und befleckt haben durch sinnliches Wesen, der Verwesung ausgesetzt ist."

[Zitiert aus dem Büchlein: "Das Lebendige Wasser" Nr. 53 S. 65 Karl Rohm Verlag Bietigheim]

    

 

Die Zeit hat Flügel

"Die Zeit hat Flügel, die Stunden eilen und auch eure Lebensreise ist bald beendet; denn diese kurze Gnadenzeit ist nicht gegenüber der langen Ewigkeit! O würde man doch das Ziel immer vor Augen haben, das Ziel der Reise, so würde man gewiß nicht so viel Zeit versäumen, sondern eilen und seine Seele erretten; man würde sich sehen hineinzukommen, wo es ja viel besser und herrlicher ist und wo man ewiglich ausruhen kann. Bekümmert euch nicht soviel um das, was auf dem Wege ist, sondert gehet als die von allem Hinwegeilenden hindurch und freuet euch auf die Heimat, freut euch auf den Augenblick, wo die Pforte aufgeht und ihr eingelassen werden könnet. O das ist ein seliges Gefühl, ein himmlischer Genuß für ein Christenherz! Wie schrecklich aber ist's wenn eine Seele die Gnadenzeit verträumt hat und wenn die Tore der Ewigkeit aufgehen, sie keine Heimat hat.

"Heimatlos", ein bittres Wort
für ein Menschkind hienieden;
aber heimatlos einst dort - -
keinem sei dies Los beschieden!"

[Zitiert aus dem Büchlein: "Das Lebendige Wasser" Nr. 54 S. 65/66 Karl Rohm Verlag Bietigheim]

   

So spricht der Herr,

und das ist wahr und getreu und gewiß:

Wer mit Mir reden will, der komme zu Mir, und Ich werde ihm die Antwort in sein Herz legen.

Jedoch die Reinen nur, deren Herz voll Demut ist, sollen den Ton Meiner Stimme vernehmen.

 

 

Und wer Mich aller Welt vorzieht, 

Mich liebt wie eine zarte Braut ihren Bräutigam,

mit dem will ich Arm in Arm wandeln.

Er wird Mich allzeit schauen wie ein Bruder den andern Bruder,

und wie Ich ihn schaute schon von Ewigkeit her, ehe er noch war.

   

Den Kranken aber sage:

sie sollen sich in ihrer Krankheit nicht betrüben,

sondern sollen sich ernstlich an Mich wenden und Mir ja ganz trauen.

Ich werde sie trösten, und ein Strom des köstlichsten Balsams wird sich in ihr Herz ergießen,

und des ewigen Lebens Quelle wird unversiegbar in ihnen offenbar werden;

sie werden genesen und erquickt werden

wie das Gras durch einen Gewitterregen.

 

 

Die Mich suchen, denen sage:

Ich bin der wahre Überall und Nirgends.

Überall bin Ich, wo man Mich liebt und Meine Gebote hält -

nirgends aber, wo man Mich nur anbetet und verehrt.

Ist denn die Liebe nicht mehr denn das Gebet,

und die Haltung der Gebote nicht mehr denn die Verehrung?

 

Wahrlich, wahrlich sage Ich Dir:

Wer Mich liebt, der betet Mich im Geiste an,

und wer Meine Gebote hält, der ist's, der Mich in der Wahrheit verehrt!

Meine Gebote aber kann niemand halten als nur derjenige, der Mich liebt.

Der Mich liebt, hat kein Gebot mehr als dieses, daß er Mich liebt und Mein lebendiges Wort,

welches das wahre ewige Leben ist.

   

Den Schwachen tue kund aus Meinem Mund:

Ich bin ein starker Gott.

Sie sollen sich alle an Mich wenden; Ich werde sie vollenden.

[aus einem Buch Heilige Zwiesprache]

 

Gleichnis vom Schalksknecht (Mt.18,23-35)

Aus  G. Mayerhofer: Predigten des Herrn

 

Predigt: Mt.18,23-35 am 21. Trinitatissonntag (28.04.1872)

00] Gleichnis vom Schalksknecht (Mt.18,23-35): Darum ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten rechnen wollte. Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig. Da ers nun nicht hatte, zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn, sein Weib, seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen. Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an, und sprach: "Herr, habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen!" Da jammerte den Herrn des Knechtes, und er ließ ihn los, und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging derselbe Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig; und er griff ihn an, würgte ihn und sprach: "Bezahle mir, was du mir schuldig bist!" Da fiel sein Mitknecht nieder, bat ihn und sprach: "Habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen!" Er wollte aber nicht sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis daß er bezahlte, was er schuldig war. Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, das sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: "Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest; solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmet habe?" Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlte alles, was er ihm schuldig war. - Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebet von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.

01] Schon öfters habe Ich euch gesagt, daß Ich Meinen Jüngern und sonstigen Anhängern alles einzeln auslegen mußte, was in, Meinen zwei Liebesgeboten gesagt und in den zehn Geboten Mosis noch deutlicher erklärt ist. Allein, da Ich mit Leuten zu tun hatte, die gern ausführliche Gebote wollten, damit sie genau wüßten, wie sie sich in verschiedenen Fällen zu benehmen hätten, so war Ich gezwungen, dieser Neigung wegen alles zu erläutern, ihnen bei allen Gelegenheiten die Gebote entweder durch nähere Erklärungen oder durch Gleichnisse so darzustellen, daß sie für jeden vorkommenden Fall im Leben einen Anhaltspunktboten.

02] So findet ihr in diesem Kapitel vom Anfang bis zum Ende Verhaltungsmaßregeln, teils klar, teils in Bildern und Gleichnissen ausgesprochen, um Meine Jünger und künftigen Anhänger Meiner Lehre nicht im Zweifel zu lassen, wie sie sich bei allen vorkommenden Fällen benehmen sollten, und wie sie auch andere erfolgreich darüber belehren könnten.

03] Meine Jünger waren noch wie unmündige Kinder, die anfangs von Mir und Meinem Reich nicht die hohen Begriffe fassen konnten wie später nach dem Überkommen Meines Geistes. So findet ihr oft Fragen, so unschuldig und einfach, daß es zum Verwundern ist. Wie konnten Meine Jünger, stets unter dem Einfluß Meiner Gegenwart, Meiner Worte und Taten, noch fragen: "Wer ist der Größte im Himmel?" Wenn nun Meine Jünger noch so fragen konnten, so könnt ihr euch denken, wie erst die andern, minder Eingeweihten dachten. Deswegen ist auch die Antwort, die Ich ihnen darauf gab, und das Folgende in den anderen Versen einfach.

04] Ich verglich die Einfalt des Kindes mit dem Engelsinn Meiner Mir am nächsten stehenden Wesen. Wie Meine Engel nicht beleidigt werden sollen, so sollen auch die an Kindeseinfalt reichen Gemüter nicht erzürnt werden, weil in ihnen kein Falsch ist und die Kinder im allgemeinen mit vollem Vertrauen einem jeden entgegenkommen, der sich ihnen nähert. Deswegen ist es die größte Sünde, dieser Einfalt mit Falsch, Hohn, Spott und Haß entgegenzutreten. Darauf beziehen sich die andern Verse, in denen bildlich gesagt ist, daß, wenn eine Leidenschaft die Seele eines Menschen beherrscht, es besser ist, diese zu überwinden zu suchen, als daß die ganze Seele durch diese einzige Leidenschaft verlorengehe.

05] Diese Beispiele und Gleichnisse sind in Bildern der Sprache jener Zeit gegeben, wie auch heute noch im Orient die Bildersprache gang und gäbe ist.

06] Nachdem Ich Meinen Jüngern vorgestellt hatte, daß es besser sei, einen Teil des Ichs anstatt den ganzen Seelenmenschen zu opfern, deutete Ich ihnen in den nachfolgenden Versen die Freude an, die Ich als Schöpfer habe, wenn nichts verloren geht, was Ich in die Welt hinausgesetzt habe, sondern alles einst gereinigt und vergeistigt zu Mir zurückkehrt. Das ist in den Gleichnissen vom Hirten und dem verlorenen Schaf zur Genüge ausgedrückt.

07] Um die Verlorenen zu gewinnen, gab Ich - wie die weiteren Verse berichten - Meinen Jüngern die Mittel an, wie sie die Verirrten und Fehlenden, ohne ihrer Eigenliebe zu nahe zu treten, bessern könnten. Ich gab ihnen Ratschläge, was bei verstockten Sündern oder minder hartnäckigen zu tun sei. Ich gab ihnen ferner die Versicherung, daß wenn zwei sich vereinigt haben, in ihren Ansichten eins geworden sind und Mich um Meinen Segen bitten, Ich ihnen diesen nie verweigern werde. Ich sagte ihnen, daß, wo zwei in Meinem Namen versammelt sind, Ich als Dritter, als Vereinigungs- und Friedensgeist mitten unter ihnen sein werde. Ich stellte ihnen vor, daß dem reuigen Bruder seine Fehler nicht nur einmal, sondern unendliche Male vergeben werden sollen, um seine Besserung zu ermöglichen. Ich sagte ihnen auch: wenn sie, mit der Tugend der Duldung ausgerüstet, einem Bruder seine Fehler vergeben, so würden sie ihm auch von Mir vergeben und vergessen werden.

08] Ich führte ihnen das Gleichnis vom Schalksknecht vor Augen. Mit diesem Gleichnisse wollte Ich sagen, was Ich schon in dem ihnen von Mir hinterlassenen Gebet lehrte, in welchem es heißt: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern!", - daß sie in hartnäckigen Fällen nicht die Geduld verlieren, nicht verdammen, wo sie verzeihen, nicht fluchen, wo sie segnen sollten.

09] Ich stellte das Beispiel des Schalksknechts deshalb in so grellem Licht dar, damit sie keinen Grund finden sollten, hart zu sein - auch nicht in einzelnen Worten -, sei es aus übertriebenem Eifer, sei es aus wirklicher, falscher Beurteilung und Intoleranz gegenüber den menschlichen Fehlern. So lehrte Ich sie Meine Langmut und Meine unbegrenzte Geduld begreifen, so bewies Ich ihnen, warum Ich Meine Sonne über Gute und Böse aufgehen lasse, weil eben Mein Ich nur Liebe ist und Liebe nicht strafen, sondern nur bessern will.

10] In diesem Kapitel findet ihr das ganze menschliche Leben geschildert, wie es sein sollte: wie der Mensch, nur durch Liebe geleitet, vorerst wie ein Kind vertrauensvoll auf Mich blicken, alles ohne Falsch und ohne Hintergedanken tun und keinen andern Zweck im Auge haben soll, als nur Mir, seinem Vater, zu gefallen um so des Namens ,Mein Kind würdig zu werden. Ferner wird gezeigt, wie der Mensch mit Kindeseinfalt stets wieder Liebe erwecken soll und es böse wäre, einem solchen mit aller Einfalt und Zutrauen entgegenkommenden Menschen das Gute, das er will, mit Bösem zu vergelten. Es wird gezeigt, wie der Mensch die Nächstenliebe verstehen und höchst zart und sanft versuchen soll, seinen Bruder auf seine Fehler aufmerksam zu machen und nur in den schlimmsten Fällen zu strengen Mitteln greifen, aber stets verzeihen, vergessen und sogar am Ende Böses mit Gutem vergelten soll.

11] In diesem Kapitel liegt die ganze geistige Mission des Menschen, wie er sich selbst zu dem Kinde erziehen soll, wie Ich es wünsche, und wie er auf seine Mitwelt einwirken soll, um auch sie Mir in die Arme zu führen, um dann im Jenseits als das dazustehen, was Ich bei Erschaffung des ersten Menschen gewollt habe, nämlich als Mein würdiges Ebenbild.

12] So sollt ihr Meine Evangelien lesen und auffassen, dann wird euch das Gnadenlicht erleuchten, und ihr werdet in den Gleichnissen nicht die harte Rinde des Lebensbaumes, sondern den hinter ihr versteckten Kern der göttlichen Wahrheit erkennen. Um dieses zu vermögen und zu verstehen, was dem profanen Auge verborgen ist, dazu gehören geistige Augen und ein tiefes Verständnis.

13] So wird die Bibel eine Fundgrube und eine Lichtquelle für alle menschlichen Verhältnisse, und der verständige Leser wird finden, daß schon seit mehr als tausend Jahren die höchsten Schätze in diesem Buch aufbewahrt liegen, um der Menschheit einziger Führer und Leiter zu sein, und ihr zu zeigen, wie Ich schon in jenen Zeiten gesorgt habe, daß nichts von dem verlorengehe, was für alle Zeiten und Ewigkeiten gesagt wurde.

14] Jetzt, da bald die Zeit herannaht, wo die Menschen strenger gefragt werden, ob sie denn eigentlich wissen, wozu sie auf der Welt sind, und ob sie auch wissen, warum Ich auf diese Erde kam, jetzt ist es an der Zeit, die Rinde des Buchstabens und Wortlauts Meiner Evangelien wegzunehmen und den Menschen unter dieser scheinbar harten Rinde den glänzenden Strom des göttlichen Lichts zu zeigen, damit sie in dieser letzten Zeit noch das Versäumte an sich und an anderen einholen und so ihre Mission erfüllen können. Deswegen Meine vielen Erläuterungen und Erklärungen an euch, deswegen diese ganze Reihe von Sonntagspredigten, damit ja niemand sagen kann, dieses oder jenes habe er nicht gewußt, nicht verstanden.

15] Ich bin der Gott des Lichts, der Liebe und der Weisheit. Wenn Ich einst wiederkomme, kann keine Finsternis neben Mir bestehen. Es muß deshalb in den Herzen aller Menschen Licht werden. Sie müssen alle lieben lernen, um diese Liebe, mit Weisheit verbunden, an ihren Nächsten anzuwenden.

16] Der Grund Meiner Worte, die Ursache Meiner Mahnungen und das Endziel Meines Strebens ist, euch auf diese Art zu Meinen Kindern zu machen und die Welt wieder in ein Paradies zu verwandeln, wie sie zur Zeit der ersten Menschen war, in dem kein Haß, kein Zorn, kein Spott, sondern Liebe, Friede und Ruhe alle Geschöpfe beseelte und der Mensch, das letzte Schöpfungswerk der Erde, alle die göttlichen Eigenschaften in sich vereinte.

17] So muß es kommen, und dahin muß alles streben! Trachtet danach - ihr und alle Menschen -, eure Mission zu erfüllen, indem ihr so gut als möglich werdet! Tragt aus allen Kräften dazu bei, euren Mitmenschen den Weg zu dem gleichen Ziel zu zeigen, dann sind Meine Worte an euch nicht verschwendet, und ihr werdet, des Namens Meiner Kinder würdig, auch den Vater im Jenseits finden, der hier schon mit so viel Liebe und Geduld Seine verirrten Schafe zu retten sucht! Amen.

 

 


Aktualisiert am 13.02.2010  Home