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Es war am: 04.Oktober 2007. Auf dem Weg nach
Hause überquerte ich an einer Kreuzung eine Straße und es viel mir das
eigenartige Gebilde am Himmel auf. Was will mir das wohl sagen und ich stöberte
nach Texten die mit Drachen in Bezug standen und Folgende schien mir zu passen:
jl.ev06.151. Kapitel
05] Siehe, also steht die Sache! Denn Ich bin nicht gekommen, um etwa die Welt
von ihren alten
Gerichtsfesseln zu erlösen, sondern nur, um Meine Kinder von der Welt und ihrem
Gerichte frei zu machen. Und was und wie Ich es nun tue, also werdet es auch ihr
und eure Nachfolger in der Folge tun.
06] Was auf dieser Erde in und nach Meiner Ordnung zu lösen ist, das löset
auch ihr, und was ihr also lösen werdet, das wird auch sofort bei Mir im Himmel
gelöst sein; was aber nicht zu lösen ist, das lasset gebunden, oder so jemand
eure Lösung nicht achtet, so lasset ihn in seinen Fesseln und bindet ihn, damit
ihr dann Ruhe habt vor dem Gebundenen, - und wahrlich sage Ich es euch, der wird
auch vor Mir im Himmel gebunden sein und gar langehin ein Sklave seines
finsteren Weltwillens verbleiben! - Sehet, also stehen die Sachen!«
07] Sagte Johannes weiter: »Aber wie werden wir solche finsteren Widerchristen
erkennen? Denn das sehe ich nun schon ganz gut ein, daß Deine Lehre von vielen
aufgegriffen wird, und namentlich von den vielen Magiern, die damit ihre
Zaubereien beschönigen werden. Oh, sage uns auch sichere Kennzeichen an, auf daß
wir sie schnell erkennen mögen und dann sogleich wider sie zu Felde ziehen!«
08] Sagte Ich: »Ihr werdet sie gar a leicht an ihren Werken erkennen! Denn auf
den Dornen wachsen keine Trauben und auf den Disteln keine Feigen. Wer da etwas
gibt und will dafür noch mehr zurücknehmen, der ist wahrlich Mein Jünger
nicht! Denn sehet, Ich gebe alles hin für die Meinen, am Ende sogar das Leben
dieses Meines Leibes, und Ich nehme dafür von niemandem ein Opfer dieser Welt,
sondern will nur, daß Mich der Mensch liebe über alles, auf daß Ich ihm dann
noch endlos mehr und Größeres geben kann. {a mt.07,16; lk.06,44b;
Gal.05,19-22; jak.03,12; 1 tim.05,24 .25;}
09] Meinet ihr, daß solches auch der Widerchrist tun wird? Oh, mitnichten! Er
wird seinen Anhängern ganz entsetzlich wenig geben - etwa nichts anderes als
leere, erdichtete Verheißungen im großen Jenseits -, wird aber dafür gar große
Opfer verlangen, so wie es nun die Templer tun, die sich für ihre mehrere Ellen
langen Gebete gar vieles zahlen lassen; aber diese Gebete nützen niemand etwas,
weder für diese Welt und noch weniger für die jenseitige! Und sehet, geradeso
wird es der Widerchrist machen, und die Meinen werden ihn und seine Jünger und
Bekenner gar leicht an diesen nichtigen und hohlen Früchten erkennen!
10] Was tun die Pharisäer nun mit den Sündern aller Art und Gattung? Sehet,
sie nehmen eine Sündenlöse, entweder in Geld oder auch in anderen reichlichen
Opfern, und geben darauf den Sündern einen Freibrief für die schon begangenen
Sünden und auch schon für die, welche ein Mensch, wie es deren nun genug gibt,
besonders in der reichen Welt, in Zukunft zu begehen gedenkt und sagen den
Menschen: »Es ist euch dienlicher, so ihr opfert, wenn ihr nicht das schwere
Gesetz halten möget!« Und so heben die Templer das Gebot Gottes auf und
stellen an dessen Stelle ihre selbstsüchtigsten Weltsatzungen, da ihr Sinn nur
das Wohlleben der Welt auf Kosten der armen, blinden Menschheit ist.
11] Sehet, geradeso wird es auch der Widerchrist tun und alle seine Jünger, und
ihr werdet ihn daran um so leichter erkennen! Und so dann seine Jünger in aller
Welt mit weit geöffneten Mäulern schreien werden: »Sehet, hier ist der wahre
Christus!« oder »Dort ist er!« {vgl. mt.24,23 mk.13,21}, so glaube ihnen
solches niemand von den Meinen! Die echten Kinder der Welt aber lasset und rufet
sie nicht, auf daß ihr Ruhe habt vor dem Drachen und seinem Anhange; denn er
wird sich auf eine Zeitlang eine große Macht aneignen und wird seine Feinde gar
übel behandeln! Aber eben damit wird er sich selbst sein Gericht und seinen
Untergang bereiten.
12] Ich aber werde in derselben Zeit allerlei große Erfindungen von den
Menschen machen lassen, die wie glühende Pfeile in des Drachen finstere Kammern
dringen und seine elenden Trugkünste und seine falschen Wunderwerke gewaltig
zerstören werden, und er wird wie nackt sogar zur Schande seiner glühendsten
Anhänger dastehen, die sich bald in großen Scharen von ihm abwenden werden.
13] Darum sorget euch nicht, was aus dieser Meiner Lehre mit der Zeit wird; denn
Ich allein weiß es, was da in dieser Welt alles zu geschehen hat, und was da
zuzulassen ist, damit es dereinst auch in der blinden Welt lebenshelle wird!
14] Aber so schnell, wie ihr es meinet, geht das nicht; denn Ich allein kenne
die Lebenselemente in dieser Erde und weiß auch am besten, was dazu gehört, um
sie mit den Zeiten einem höheren Lebenslichte zuzuführen. Darum fraget nicht
weiter und seid frohen Mutes!
15] Sehet, Mich erwarten noch ganz sonderbar elende Begegnisse in dieser Welt,
die eigentlich gar nicht lange werden auf sich warten lassen! Allein ihr werdet
darum noch keine Traurigkeit an Mir gemerkt haben. Komme da, was da wolle. Ich
allein bin der Herr! Über Meine Weisheit und über Meinen Willen hinaus kann
nichts gehen. Was da geschieht und noch geschehen wird, ist berechnet und
bestimmt von oben und hat seinen tiefst heiligen Grund; wer aber mit Mir ist im
Herzen und in der Liebe und im Willen, dem wird die allerärgste Welt nie etwas
anhaben können. Aber wer nur eins ist mit Mir in der Weisheit, der wird in der
Welt viele und arge Kämpfe zu bestehen haben; denn die Welt wird in ihrem
materiellen Verstande ewig nie einsehen, daß ihr scheinbares Etwas vor dem
Geiste ein eigentliches Nichts ist. - Mit dem begnüget euch und seid nun mit
Mir völlig heiteren Mutes!«
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